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Physiotherapie

 

Was ist Physiotherapie?

Der Physiotherapeut ist ein Experte für Haltung und Aktivität des Bewegungsapparates. Er betreut Patienten mit ganz unterschiedlichen Beschwerden, so zum Beispiel nach einem Hexenschuss oder einem Sportunfall.

Die Ausbildung zum Physiotherapeuten dauert vier Jahre und wird an einer Fachhochschule absolviert.

 

Welche Krankheiten und Verletzungen behandelt der Physiotherapeut?

Ein Physiotherapeut beschäftigt sich mit der Gesundung des Bewegungsapparates. Nach Sportverletzungen, nach Unfall, Krankheit oder Überlastung des Bewegungsapparates oder auch bei altersbedingten Beschwerden schafft er Linderung und unterstützt mit Hilfe zur Selbsthilfe.

Auch bei grösseren physiologischen Umgewöhnungen – zum Beispiel dem Laufenlernen mit Prothesen – ist der Physiotherapeut ein wichtiger Partner.

 

In der ersten Behandlung macht sich der Physiotherapeut ein komplettes Bild von Beschwerden und Anliegen des Patienten. Er stellt diverse Fragen und analysiert eingehend den Bewegungsapparat. Anschliessend schlägt er ein Therapiekonzept vor.

  

Wie behandelt der Physiotherapeut?

Der wichtigste Teil der Behandlung besteht in der Bewegungstherapie. Der Physiotherapeut zeigt dem Patienten Übungen zur Verbesserung von Körperhaltung, Muskelkraft, Koordination, Ausdauer und Beweglichkeit – und begleitet ihn bei der Durchführung. In diesem Prozess werden auch Hilfsmittel wie Hanteln, Gleichgewichtsgeräte, Bälle und Ähnliches eingesetzt.

 

Ein Physiotherapeut setzt bei Bedarf auch andere Ansätze wie die Manuelle Therapie, Massagen, Wärme-Kälte- oder Elektrotherapie ein.

 

Wer übernimmt die Kosten einer Physiotherapie?

Die Physiotherapie wird von Krankenkassen und Unfallversicherungen anerkannt und über die Grundversicherung bezahlt. Voraussetzung ist, dass der Hausarzt oder ein medizinischer Spezialist die Überweisung vornimmt.

 

Es ist aber auch möglich, auf eigene Rechnung Physiotherapie zu beanspruchen.